SEO für Pinterest

Pinterest ist zweifelsohne die Social Network Neuentdeckung dieses Jahres.Das Online-Pinboard sorgt momentan für ordentlich Furore im Netz und auch SEOs sehen gute Möglichkeiten das Netzwerk bereits jetzt für sich zu nutzen.

Der folgende Beitrag von t3n-magazin erklärt wie SEOs Pinterest für sich nutzen können.

Ein Hype, wie ihn gerade die digitale Pinnwand Pinterest erlebt, bringt immer auch neue Möglichkeiten mit sich. Wir wollen euch heute zeigen, wie ihr mit Pinterest-SEO vom aktuellen Hype profitieren könnt.

Pinterest-SEO: Warum man sich darum kümmern sollte

Pinterest gehört derzeit zu den am schnellsten wachsenden Plattformen im Social Web. Auch wenn Pinterest bereits mit ersten Problemen zu kämpfen hat, kann man davon ausgehen, dass die kostenlos nutzbare Plattform weiter neue Nutzer und Traffic anzieht. Etwas schwierig ist bislang noch die genaue Einordnung. Was ist denn Pinterest genau – ein Social Network oder eine Social-Commerce-Plattform? Sicherlich etwas von beidem. Aber vielleicht sollte man Pinterest eher als eine Art Wiedergeburt der Bookmarkingdienste begreifen.

Pinterest hat es mit seiner visuellen Oberfläche geschafft, den Staub von einst sehr populären Diensten wie Delicious, StumpleUpon und vielen anderen wegzuwischen und deren Stärken auf eine neue Art und Weise zu nutzen. Galten die Bookmarkingdienste einst als starke Trafficgeneratoren, so kann das auch für Pinterest gelten. Wer die Stärken der neuen Plattform optimal nutzen möchte, sollte sich also mit Pinterest-SEO beschäftigen. Einige wichtige Tipps zum Durchstarten möchten wir euch heute mit auf den Weg geben.

Pinterest SEO
Pinterest-SEO ist auch deshalb so interessant, weil die Links momentan noch auf „Do-Follow“ stehen.

11 einfache Tipps für Pinterest-SEO

Das eigene Pinterest-Konto

Bei der Accounteröffnung sollte darauf geachtet werden, dass das Profil auch für Suchmaschinen auf „sichtbar“ gestellt ist. Außerdem sollte die Accountbeschreibung aussagekräftig sein und die wichtigsten Keywords enthalten. Als Link sollte die eigene Website oder der Shop angegeben werden und der Account sollte mit Facebook und Twitter verknüpft werden.

Erste Schritte

Zunächst sollte für jede der eigenen Produktkategorien ein entsprechend benanntes Board erstellt werden. Pinterest bietet für die Boards auch noch eine Beschreibung an. Welche Auswirkung hier die Platzierung von Keywords hat, ist noch unklar. Schaden kann eine sinnvolle und nicht übermäßige Nutzung aber nicht. Erste Pins in den frisch erstellten Boards sorgen für einen guten ersten Eindruck. Anschließend folgt man Personen, die sich für ähnliche Produkte interessieren und zieht damit im Idealfall deren Aufmerksamkeit auf sich. Hier spielt die Reihenfolge eine wichtige Rolle, denn ein Profil mit leeren Boards wirkt nicht sehr anziehend.

Geeignete Produktbilder

Pinterest ist sehr visuell. Geeignete Produktbilder dürfen nicht zu kleinteilig sein und brauchen einen ruhigen Hintergrund, von dem sie sich gut abheben. Alles, was vom eigentlichen Produkt ablenkt, ist zu vermeiden. Die Qualität der Bilder sorgt dann letztlich für die Quantität der Pins und Re-Pins.

„Pin it“-Button

Pinterest stellt für Webseitenbetreiber eine Reihe von Buttons zur Verfügung, die sich per HTML-Code einfach in Webseiten, Blogs oder Onlineshops integrieren lassen. Mit den Follow-Buttons kann man sein eigenes Pinterest-Profil stärken und neue Verfolger generieren. Mit den „Pin it“-Buttons lädt man seine Besucher zum „Pinnen“ seiner Produkte ein. Sie müssen dann nicht auf das Bookmarklet zurückgreifen, sondern können direkt auf der Seite agieren und Inhalte an eines ihrer Pinterest-Boards pinnen. Über den „Pin-it“-Buttton kann man die Besucher auch eher dazu bringen, eine Produktseite und nicht etwa die Bilderseite als URL zu verwenden.

Pinterest SEO Pin it Button
Mit der Platzierung der „Pin-it“-Buttons von Pinterest kann man zum „Pinnen“ animieren.

URL-Wahl

Wer Produkte aus seinem Onlineshop bewerben möchte, sollte sie über einen Corporate Account per Pinterest verbreiten. Wichtig ist dabei die Auswahl der richtigen URL, sofern ein Produkt auf mehreren Seiten vorhanden ist. Pinterest setzt die URL auf „Do-Follow“ und gibt sie auch so bei jedem Re-Pin weiter.

Produktnahes Tagging

Das Tagging ist deshalb so wichtig, weil die verwendeten Wörter und Begriffe in den Index von Pinterest aufgenommen und für die Suche auf der Plattform genutzt werden. Re-Pins können zwar umbenannt werden, doch die meisten Nutzer machen das eher selten. Beschreibungen wie „I love it“ oder „Cooles Gadget“ sind daher ungeeignet – ein produktnahes Tagging ist vorzuziehen. Hier sollte man ruhig etwas Zeit investieren und sich mit der Suche von Pinterest beschäftigen. Abwegen muss man zwischen Popularität und Konkurrenz der verschiedenen Keywords. Anregungen geben auch die Zahl der Likes und Re-Pins.

URLs in der Beschreibung

Neben dem Produktnamen als Tagging bietet sich auch noch ein Link zum Produkt in der Beschreibung an. Dieser wird unter Umständen sogar eher wahrgenommen, als der für jeden Pin automatisch erzeugte Link rechts oben.

Embed-Code nutzen

Pinterest erzeugt für jeden Pin einen Code zum einfachen Einbetten in Websites. Damit lassen sich dann ganz einfach Backlinks für die Pins erzeugen, indem man beispielsweise eine Pinterest-Übersicht auf seiner Website erstellt.

Links in Kommentaren platzieren

In die Kommentare zu Pins lassen sich auch Links einfügen. Diese SEO-Mittel sollte aber eher sparsam und mit Bedacht eingesetzt werden, da man sonst schnell als Spammer angesehen wird. Was man aber durchaus machen kann, sind Link-Kommentare bei Pins mit eigenen Produkten, die aber zu anderen Seiten verlinken. Das könnte beispielsweise dann auftreten, wenn ein Blog über ein Produkt berichtet hat. In solchen Fällen kann ein Link für Kaufinteressierte sogar einen Mehrwert darstellen.

Auch fremde Produkte pinnen

Wer nur die eigenen Produkte bewirbt, fällt damit schnell auf und könnte als Spammer angesehen werden. Wer dagegen auch fremde Produkte pinnt, schärft damit sein Profil und wird als Experte eingeordnet. Auch Likes und Kommentare bei fremden Produkten bieten sich dafür an.

Was beim Verlinken fremder Inhalte bei Pinterest beachtet werden muss, hat Rechtsanwalt Thomas Schwenke in einem Gastartikel erklärt.

Reichweite steigern

Durch Crossposting auf Facebook und Twitter kann die eigene Reichweite gestärkt werden. Da sich Pinterest momentan noch in der Einladungsphase befindet, sollten in regelmäßigen Abständen Einladungen in den sozialen Kanälen angeboten werden.

Video-Tutorial für Pinterest-SEO

Einige der oben genannten Tips werden in diesem kurzen Video-Tutorial in der Praxis gezeigt:

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