Die Anatomie des Linkaufbaus 2012

Das Thema Linkaufbau ist schon immer sehr komplex gewesen und hatte einen hohen Stellenwert im Bereich SEO. Doch seit dem Eenguin Update ist das Thema mit noch mehr Sorgfalt zu behandeln.
Wie die Anatomie des Linkaufbaus im jahr 2012 aussieht zeigt die folgende Infografik.

SEO Tipps für Google Places

Google Places für Suchmaschinenoptimierung nutzen.

Die neue Google Places Suchfunktion des Suchmaschinenriesen Google bietet für die lokale Suche ganz neue Möglichkeiten und ist damit besonders für kleine und mittelständische Unternehmen ein interessantes Marketing-Tool. Mit der neuen Google Places Suchfunktion verlieren die klassischen Branchenverzeichnisse wie z. B. GelbeSeiten.de bei der Google Suche an Bedeutung. Bewertungsportale dagegen wie z. B. qype stellen weiterhin einen wichtigen Ranking-Faktor dar.

Was hat sich genau an der Google Places Suchfunktion 2011 geändert?

Zusätzlich zu den klassischen 7-Packs und 3-Packs (das ist die Anzahl der Google Places Einträge, die auf der Seite 1 von Google bei einer lokalen Suchanfrage z. B. Tischler Oldenburg angezeigt werden), werden die “lokal-organische” Suchtreffer (das sind die „normalen Suchergebnisse“ bei Google, also weder Werbung noch ein Google Places Eintrag oder ähnliches) in der organischen Ergebnisliste bei lokalen Suchanfragen angezeigt.

Das Ranking dieser “lokal-organischen” Ergebnisse setzt sich zum Einen über das organische Ranking der zugehörigen Homepage und zum Anderen über das Ranking des dazu gehörigen Places Eintrags zusammen.

Bewertungsportale und Branchenverzeichnisse sind die Verlierer gegenüber den “lokal-organischen“ Suchergebnissen und verlieren an Sichtbarkeit, wobei die Bewertungsportale nach wie vor eine große Rolle beim Google Places Ranking spielen.

Mit diesen Änderungen in der Google Places Suchfunktion 2011 ändern sich auch die Suchmaschinenoptimierungs-Regeln für einen erfolgreichen Google Places Eintrag. Wer als Unternehmen bei Google Places in Zukunft ganz weit vorne in der Ranking-Liste auftauchen möchte, sollte sich folgende Tipps zur Suchmaschinenoptimierung zu Herzen nehmen.

Die 6 Top-Tipps für den Google Places Eintrag

  1. Bestätigung des Eintrags durch den Geschäftsinhaber sowie die Einhaltung der Google Places Qualitätsrichtlinien. Die Google Places Qualitätsrichtlinien sind besonders für neue Einträge relevant. Ältere Unternehmenseinträge werden, auch wenn sie gegen die Richtlinien verstoßen, häufig von Google Places nicht negativ bewertet. Kommt es aber zu Ranking-Verlusten des Google Places Eintrags, kann eine nachträgliche Anpassung des Profils an die Richtlinien dafür sorgen, dass verlorene Ranking-Plätze wieder wettgemacht werden können. Als wichtigstes Änderungskriterium gilt dabei der Firmenname, der weder relevante Branchen-Keywords noch Ortsbezeichnungen enthalten darf.
  2. Aktualität und einheitlich im Netz zu findende Firmenbezeichnung, Adress- und Kontaktdaten sowie korrekte Vergabe der Suchkategorien beim Unternehmenseintrag auf Google Places sowie auf externen Bewertungsportalen und externen Branchenverzeichnissen sind für einen erfolgreichen Eintrag essentiell.
  3. Sorgen Sie für einen stetigen Anstieg positiver Bewertungen durch Surfer im Netz auf externen Bewertungsplattformen sowie auf Google Places selbst. Das bringt Punkte bei Google Places. Dabei müssen die Bewertungstexte länger als 200-210 Zeichen sein, da diese sonst nicht auf der Google Places Seite erscheinen und somit das Ranking auch nicht positiv beeinflussen können. Wenn man Kunden also bittet, nach einer zufriedenstellenden Leistung, diese bei Google Places zu bewerten, sollte man sie auf diesen „Haken“ hinweisen. 

Die nächsten drei Tipps listen die Top-Fehler, die beim Google Places Eintrag leider häufig gemacht werden und die das Ranking sehr negativ beeinflussen können.

  1. Verstoßen Sie auf keinen Fall gegen die Google Qualitätsrichtlinie; klären Sie deshalb z. B. ab, ob mehrere Firmeneinträge von Ihnen, die nahezu identisch sind, bei Google Places kursieren. Das kann schnell passieren, da Google das Netz nach Firmeneinträgen crawlt und auch Einträge einstellt, die vom Eigentümer nicht bestätigt sind. Wenn dies der Fall sein sollte, löschen Sie die anderen Profile umgehend.
  2. Weicht die Unternehmensbezeichnung, die Adress- oder Kontaktdaten auf der Google Places Seite von anderen Firmeneinträgen im Netz z. B. in Branchenverzeichnissen ab, wirkt sich das negativ auf das Ranking aus.  Auch die Verwendung von Postfächern oder 0800-Servicerufnummern straft Google Places ab.
  3. Fälschen Sie auf keinen Fall massenhaft Bewertungen. Das fällt nicht nur Google Places negativ auf, sondern auch den Verbrauchern und kann ihrem Ruf nachhaltig schaden.

Die Firmenhomepage beeinflusst das Google Places Ranking

Auch die eigene Firmenhomepage hat einen Einfluss auf das Google Places Ranking. Hier die wichtigsten 6 Tipps zur Suchmaschinenoptimierung:

  1. Die Branchen-Keywords und den Ort in die Überschrift derjenigen Seite, auf die im Google Places Eintrag verwiesen wird, einbauen. Das ist normalerweise die Startseite der Firmenhomepage.
  2. Die Adress- und Kontaktdaten im Inhalt auf der Startseite einbauen und diese als crawlbar markieren (Rich Snippets Markup).
  3. Auf der Hompage möglicht relevante und aktuelle Inhalte mit Bezug auf die Branche, aber auch auf die Stadt, in der das Unternehmen agiert, einpflegen.

Die nächsten drei Punkte sollte man auf jeden Fall auf der Firmenhomepage vermeiden, um dem Ranking nicht zu schaden.

  1. Fehlende branchenrelevante Keywords in der Seitenüberschrift
  2. Angabe von alten Adress- und Kontaktdaten sowie Angabe Servicerufnummern an Stelle von ortsbezogenen Rufnummern.
  3. Mehrere unterschiedliche Standorte auf einer Homepage-Unterseite mit verschiedenen Adress- und Kontaktdaten haben.

„Citations“= Firmenerwähnungen nutzen, um das Google Places Ranking zu verbessern

Auch Firmenerwähnungen= „Citations“ auf externen Branchen- und Bewertungsportalen sowie Pressemitteilungen und Erwähnungen in Online-Branchenmagazinen beeinflussen das Google Places Ranking positiv. Hier die 3 Top-Tipps zum Thema „Citations“.

  1. Tragen Sie sich nur in hochwertige und bekannte Branchen- und Bewertungsportale ein und achten Sie dabei darauf, dass die Adress- und Kontaktdaten mit denen im Google Places Profil und dem der Homepage 100 Prozent übereinstimmen.
  2. Machen Sie Pressemitteilungen. Denn auch diese sind „Citations“, die Google Places positiv bewertet. Dabei darauf achten, dass in der Pressemitteilung die vollständigen, korrekten Adress- und Kontaktdaten sowie der Link zur Homepage eingebaut werden.
  3. Versuchen Sie, in Online-Medien und Online-Magazinen Ihrer Branche einen Eintrag mit Adress- und Kontaktdaten zu erzielen. Dies wirkt sich höchst positiv auf das Google Places Ranking aus.

Damit Sie sicherstellen können, dass Ihre Beiträge von Google auch gefunden werden, verlinken Sie diese Beiträge am besten mit Ihrer eigenen Homepage.

Lokales Linkbuilding hat positive Auswirkungen auf das Google Places Ranking

Auch Einträge in lokale Branchenverzeichnisse, lokale Newsportale oder Websites befreundeter Firmen in der Region verbessern das Google Places Ranking.

  1. Einträge in lokalen / regionalen Branchenbüchern (z.B. auf Stadtportalen wie Hamburg.de, regional.de) sowie in die Verzeichnisse lokaler Industrie- und Handelskammern vornehmen.
  2. Erwähnungen in lokalen Blogs und lokalen Newsportalen (z.B. Myheimat.de) anstreben und Linkpartnerschaften mit Homepages befreundeter Unternehmen aus dem gleichen Ort oder Region eingehen.

Online-Marketing-Maßnahmen auch kleiner und mittelständischer Unternehmen mit realen Geschäftsstandorten können das Google Ranking verbessern

  1. Gerade für kleine und mittelständische Firmen bietet es sich an, sich bei zwei bis drei branchenrelevanten Bewertungsportalen einzutragen und diesen Eintrag auch zu pflegen. Das heißt z. B., dass man Kunden, die mit der Leistung zufrieden waren, zu bitten, dort einen Eintrag zu machen.
  2. Einrichten und Pflege eines Twitter- und Facebook Profils. Dabei ist allerdings anzumerken,  dass die Nutzer dieser sozialen Netzwerke verschiedene Erwartungshaltungen an das Unternehmen haben. Twitter Nutzer erwarten gut recherchierte News und hilfreiche Informationen Facebook Nutzer  dagegen wollen vor allem unterhalten werden.

Zusätzlich kann es sich außerdem anbieten, Google AdWords Kampagnen zu buchen. So bekommt man recht gut mit, nach welchen Begriffen die Nutzer suchen und kann diese Infos für die eigene Suchmaschinenoptimierung seiner Homepage nutzen.

Vorhersage für die Entwicklung der lokalen Google Ergebnislisten

Es ist zu vermuten, dass Google bei lokalen Suchanfragen auf der Seite 1 der Ergebnisliste in Zukunft keine organischen Suchergebnisse mehr anzeigen wird, sondern nur noch Google Places Einträge. Damit ist für ein lokal agierendes Unternehmen der Eintrag bei Google Places in Zukunft Pflicht.

Die reine Quantität von Bewertungen, die momentan noch das Ranking beeinflusst, wird sehr wahrscheinlich in Zukunft durch eine qualitative Bewertung durch Google abgeschwächt. Bedeutet: Man muss in Zukunft besonders viele positive Bewertungen erhalten, will man im Ranking weit nach vorne.

Originaltext(Quelle): firmenclip.de

Das Hirn eines Bloggers!

Wolltet ihr nicht auch schon immer wissen was sich alles in dem hirn eines Bloggers abspielt? Die folgende Infografik gewährt tiefe Einblicke in die verschiedenen Bereiche und Synapsen eines Blogger-Hirns.

What happens in SEO

When a new SEO tool enters the market…

..it’s like

When Google stops by to check another one of our Google place entries…

…it looks like

The day Yahoo pulled Siteexplorer…

I felt like

When your SEO agency ranks #1 at TopSeos.com…

…I am like

Once I noticed that the Google penalty got lifted…

I am like…

When asking the client to rewrite the URLs…

..it looks like

When the Google Panda visits the Demand Media office…

..it looks like

When I show the management team my SEO skills…

I am like

When you see that MLM affiliate walk by at Affiliate Summit…

…you feel like

When you almost made that first page ranking and then get a -50…

…it feels like

When Matt Cutts walks over to SES Expo Hall B…

…it looks like

When I show off my new home-built SEO tool at SMX…

..it looks like

When the white-hat SEOs dream about Black-hats…

it looks like…

When I catch the guy, who tried to inject sh.t to my blog…

it’s like

When I outrank Rand Fishkin’s SEOMOZ…

…it feels like…

When I get a link from a high-jacked Harvard student site…

I feel like…

After another great, but useless Pagerank update…

I am like…

When I get asked to optimize a site for Yahoo Japan…

it’s like

When I point 5 PR7 links to my client’s website…

it’s like…

When I am off to Pubcon…

I am like…

When another SEO asks me how my new projects take off so well…

I am like…

When someone tries to outrank my site…

I’m like..

When our client wanted to optimize for Yandex.ru…

it feels like…

When I end up with 8 top 3 rankings in the finance space…

I am like

When the Google Panda Vs. 2.3 and 2.4 shows up at our office…

it’s like…

When I Google bowled my competitor…

it’s like

When I for the first time saw the Google Penguin…

it’s like

When Google rolls out another Panda version…

it’s like

Linkaufbau (INFOGRAFIK)

Die folgende Infografik von  HUA Marketing gibt einen klaren und sehr  gut strukturierten Überblick zum Thema Linkbuilding.

SEO für Pinterest

Pinterest ist zweifelsohne die Social Network Neuentdeckung dieses Jahres.Das Online-Pinboard sorgt momentan für ordentlich Furore im Netz und auch SEOs sehen gute Möglichkeiten das Netzwerk bereits jetzt für sich zu nutzen.

Der folgende Beitrag von t3n-magazin erklärt wie SEOs Pinterest für sich nutzen können.

Ein Hype, wie ihn gerade die digitale Pinnwand Pinterest erlebt, bringt immer auch neue Möglichkeiten mit sich. Wir wollen euch heute zeigen, wie ihr mit Pinterest-SEO vom aktuellen Hype profitieren könnt.

Pinterest-SEO: Warum man sich darum kümmern sollte

Pinterest gehört derzeit zu den am schnellsten wachsenden Plattformen im Social Web. Auch wenn Pinterest bereits mit ersten Problemen zu kämpfen hat, kann man davon ausgehen, dass die kostenlos nutzbare Plattform weiter neue Nutzer und Traffic anzieht. Etwas schwierig ist bislang noch die genaue Einordnung. Was ist denn Pinterest genau – ein Social Network oder eine Social-Commerce-Plattform? Sicherlich etwas von beidem. Aber vielleicht sollte man Pinterest eher als eine Art Wiedergeburt der Bookmarkingdienste begreifen.

Pinterest hat es mit seiner visuellen Oberfläche geschafft, den Staub von einst sehr populären Diensten wie Delicious, StumpleUpon und vielen anderen wegzuwischen und deren Stärken auf eine neue Art und Weise zu nutzen. Galten die Bookmarkingdienste einst als starke Trafficgeneratoren, so kann das auch für Pinterest gelten. Wer die Stärken der neuen Plattform optimal nutzen möchte, sollte sich also mit Pinterest-SEO beschäftigen. Einige wichtige Tipps zum Durchstarten möchten wir euch heute mit auf den Weg geben.

Pinterest SEO
Pinterest-SEO ist auch deshalb so interessant, weil die Links momentan noch auf „Do-Follow“ stehen.

11 einfache Tipps für Pinterest-SEO

Das eigene Pinterest-Konto

Bei der Accounteröffnung sollte darauf geachtet werden, dass das Profil auch für Suchmaschinen auf „sichtbar“ gestellt ist. Außerdem sollte die Accountbeschreibung aussagekräftig sein und die wichtigsten Keywords enthalten. Als Link sollte die eigene Website oder der Shop angegeben werden und der Account sollte mit Facebook und Twitter verknüpft werden.

Erste Schritte

Zunächst sollte für jede der eigenen Produktkategorien ein entsprechend benanntes Board erstellt werden. Pinterest bietet für die Boards auch noch eine Beschreibung an. Welche Auswirkung hier die Platzierung von Keywords hat, ist noch unklar. Schaden kann eine sinnvolle und nicht übermäßige Nutzung aber nicht. Erste Pins in den frisch erstellten Boards sorgen für einen guten ersten Eindruck. Anschließend folgt man Personen, die sich für ähnliche Produkte interessieren und zieht damit im Idealfall deren Aufmerksamkeit auf sich. Hier spielt die Reihenfolge eine wichtige Rolle, denn ein Profil mit leeren Boards wirkt nicht sehr anziehend.

Geeignete Produktbilder

Pinterest ist sehr visuell. Geeignete Produktbilder dürfen nicht zu kleinteilig sein und brauchen einen ruhigen Hintergrund, von dem sie sich gut abheben. Alles, was vom eigentlichen Produkt ablenkt, ist zu vermeiden. Die Qualität der Bilder sorgt dann letztlich für die Quantität der Pins und Re-Pins.

„Pin it“-Button

Pinterest stellt für Webseitenbetreiber eine Reihe von Buttons zur Verfügung, die sich per HTML-Code einfach in Webseiten, Blogs oder Onlineshops integrieren lassen. Mit den Follow-Buttons kann man sein eigenes Pinterest-Profil stärken und neue Verfolger generieren. Mit den „Pin it“-Buttons lädt man seine Besucher zum „Pinnen“ seiner Produkte ein. Sie müssen dann nicht auf das Bookmarklet zurückgreifen, sondern können direkt auf der Seite agieren und Inhalte an eines ihrer Pinterest-Boards pinnen. Über den „Pin-it“-Buttton kann man die Besucher auch eher dazu bringen, eine Produktseite und nicht etwa die Bilderseite als URL zu verwenden.

Pinterest SEO Pin it Button
Mit der Platzierung der „Pin-it“-Buttons von Pinterest kann man zum „Pinnen“ animieren.

URL-Wahl

Wer Produkte aus seinem Onlineshop bewerben möchte, sollte sie über einen Corporate Account per Pinterest verbreiten. Wichtig ist dabei die Auswahl der richtigen URL, sofern ein Produkt auf mehreren Seiten vorhanden ist. Pinterest setzt die URL auf „Do-Follow“ und gibt sie auch so bei jedem Re-Pin weiter.

Produktnahes Tagging

Das Tagging ist deshalb so wichtig, weil die verwendeten Wörter und Begriffe in den Index von Pinterest aufgenommen und für die Suche auf der Plattform genutzt werden. Re-Pins können zwar umbenannt werden, doch die meisten Nutzer machen das eher selten. Beschreibungen wie „I love it“ oder „Cooles Gadget“ sind daher ungeeignet – ein produktnahes Tagging ist vorzuziehen. Hier sollte man ruhig etwas Zeit investieren und sich mit der Suche von Pinterest beschäftigen. Abwegen muss man zwischen Popularität und Konkurrenz der verschiedenen Keywords. Anregungen geben auch die Zahl der Likes und Re-Pins.

URLs in der Beschreibung

Neben dem Produktnamen als Tagging bietet sich auch noch ein Link zum Produkt in der Beschreibung an. Dieser wird unter Umständen sogar eher wahrgenommen, als der für jeden Pin automatisch erzeugte Link rechts oben.

Embed-Code nutzen

Pinterest erzeugt für jeden Pin einen Code zum einfachen Einbetten in Websites. Damit lassen sich dann ganz einfach Backlinks für die Pins erzeugen, indem man beispielsweise eine Pinterest-Übersicht auf seiner Website erstellt.

Links in Kommentaren platzieren

In die Kommentare zu Pins lassen sich auch Links einfügen. Diese SEO-Mittel sollte aber eher sparsam und mit Bedacht eingesetzt werden, da man sonst schnell als Spammer angesehen wird. Was man aber durchaus machen kann, sind Link-Kommentare bei Pins mit eigenen Produkten, die aber zu anderen Seiten verlinken. Das könnte beispielsweise dann auftreten, wenn ein Blog über ein Produkt berichtet hat. In solchen Fällen kann ein Link für Kaufinteressierte sogar einen Mehrwert darstellen.

Auch fremde Produkte pinnen

Wer nur die eigenen Produkte bewirbt, fällt damit schnell auf und könnte als Spammer angesehen werden. Wer dagegen auch fremde Produkte pinnt, schärft damit sein Profil und wird als Experte eingeordnet. Auch Likes und Kommentare bei fremden Produkten bieten sich dafür an.

Was beim Verlinken fremder Inhalte bei Pinterest beachtet werden muss, hat Rechtsanwalt Thomas Schwenke in einem Gastartikel erklärt.

Reichweite steigern

Durch Crossposting auf Facebook und Twitter kann die eigene Reichweite gestärkt werden. Da sich Pinterest momentan noch in der Einladungsphase befindet, sollten in regelmäßigen Abständen Einladungen in den sozialen Kanälen angeboten werden.

Video-Tutorial für Pinterest-SEO

Einige der oben genannten Tips werden in diesem kurzen Video-Tutorial in der Praxis gezeigt:

Google’s Algorithmus Update bringt stärkere Gewichtung auf Local SEO

Google’s Algorithmus Update “Code Venice” sorgt für stärkere Gewichtung traditioneller Ranking-Signale im Rahmen der lokalen Suchmaschinenoptimierung

Google inside searchIm Rahmen der nunmehr transparenter gestalteten Informationspolitik des Google Search Quality Teams wurde gestern erneut ein Blogpost im offiziellen Google Blog gepostet, der über die jüngsten Änderungen am Ranking-Algorithmus im Februar 2012 berichtet.

Neben etlichen interessanten Modifikationen und Verbesserungen bei der Google Suche sowie bei einigen weiteren Google-Produkten wie Youtube, kommt auch der Bereich Lokale Suche gesondert zur Sprache. Dabei wird eingeräumt, dass bei lokalen Suchanfragen künftig die klassischen SEO-Faktoren wieder etwas stärker zur Kalkulation des Ranking herangezogen, als das bislang der Fall war.

Aktuelle Änderungen bei Google mit Einfluss auf Local SEO

Im folgenden nun zunächst eine Aufzählung der für die lokale Suchmaschinenoptimierung relevanten Änderungen am Google Algorithmus im originalen Wortlaut. Ergänzend zu den einzelnen Aspekten findet man außerdem noch ein paar weiterführende Erläuterungen und Überlegungen meinerseits bzgl. des Einfluss dieser Modifikationen auf Local SEO.

“Improvements to ranking for local search results.”

[launch codename “Venice”] This improvement improves the triggering of Local Universal results by relying more on the ranking of our main search results as a signal.

Die wohl wichtigste Aussage im Blogpost beläuft sich auf den Hinweis, dass im Rahmen der lokalen Suche nunmehr künftig die Aktivierung und Anzeige der lokalen Universal Search Results stärker von klassischen Ranking-Faktoren abhängt. In allererster Linie sind das: OffPage-Faktoren (Link- und Domainpopularität, ggf. Social Signals) sowie traditionelle OnPage-Faktoren (Seiten-Titel, Überschriften, Fließtext, Interne Verlinkung).

Im Umkehrschluss läßt dies die Vermutung zu, dass bisherige Local SEO Ranking-Faktoren (Anzahl der Google Bewertungen, Anzahl der externen Bewertungen, Anzahl der Citations, geographische Standort-Faktoren, etc.) nunmehr etwas weniger im Rahmen der Lokalen Suche gewichtet werden.

Eng zusammen hängt damit meiner Meinung nach die in letzter Zeit deutlich zurückgegangen lokalen 3- bis 7-Packs, die zuoberst die lokalen Suchergebnisse angeführt haben. Seit einem Monat findet man jedenfalls wieder sehr viel häufiger die “üblichen Verdächtigen” unter den lokalen Bewertungs- und Branchenportalen (z.B. KennstDuEinen, Stadtbranchenbuch, Gelbeseiten, etc.) an den ersten drei Positionen und erst anschließend tauchen die lokalen 3- bis 7-Packs auf, die in letzter Zeit vom Umfang her ohnehin etwas reduziert wurden.

Lokaler 3-Pack statt bisherigem 7-Pack – “Nachhilfe Hamburg”
Lokaler 3-Pack statt bisherigem 7-Pack - Nachhilfe Hamburg

Weiterführende Gedanken zu den möglichen Hintergründen, weshalb die Places Ergebnisse ein wenig reduziert wurden, habe ich dem Artikel “Google reduziert Sichtbarkeit der Places Suchtreffer in den SERPs” zusammengetragen. Möglicherweise hängt mit der überarbeiteten Ranking-Mechanik für die lokalen Google Universal Search Resultate auch die vergrößerung des Einzugsgebiets für lokale Suchanfragen zusamen, die ich in dem Beitrag “Vergrößerter Suchradius auf Google Places aktiv?” thematisiert habe.

Der Grund für diese Vermutung: Mit Vergrößerung des Einzugsgebiets ranken nunmehr etliche lokale Unternehmen mit guter OnPage- und OffPage-Optimierung, die ich seit drei Jahren beobachte, deutlich besser, als halben Jahr, als Google damit begann, die reinen Local SEO Ranking-Faktoren stärker zu gewichten, was mit einer deutlichen Reduktion des Einzugsgebiets einherging.

Womöglich haben jedoch die häufig miserablen Places Suchresultate (SPAM, Duplikate, veraltete Einträge, irreführende Kategorien, u.v.m.) zu zahlreichen negativen Nutzer-Signalen (sofortiger Bounce, rasche Ausstiege) geführt, weshalb die Schraube zur Anzeige lokaler Google Universal Search Ergebnisse nunmehr deutlich zugunsten der klassischen SEO-Faktoren gedreht wurde.

Dies erscheint logisch, denn die Manipulation von klassischen OffPage-Faktoren ist für lokale Unternehmer ohne großes Budget und ohne nennenswerte SEO-Kenntnisse bei vergleichweise wenig freier Zeit deutlich schwieriger zu bewerkstelligen, als die Manipulation der Google Places Signale (Fake-Bewertungen, SPAM-Einträge, Verschiebung des roten PIN in das Stadtzentrum, etc.).

Freuen dürften sich über die aktuellen Änderungen daher vor allem die großen lokalen Portale und Plattformen, die allein aufgrund der massiven internen Verlinkung und den kontinuierlichen SEO-Maßnahmen, im lokalen Ranking die Nase vorn haben dürften, aber auch diejenigen lokalen Unternehmen mit Firmen-Websites, die schon länger attraktiven Content mit einem gewissen Grundrauschen an OffSite-Aktivitäten verknüpft haben.

Attraktiver Content + Social Media = Linkbuilding
Attraktiver Content + Social Media = Linkbuilding

In meinen Augen sendet Google jedenfalls ein klares Signal, das wie folgt lautet: “Es reicht nicht mehr aus, einfach nur einen Google Places Eintrag – womöglich sogar ganz ohne Website – mit vielen Bewertungen aufzubauen, um das Ranking im Rahmen der 3- bis 7-Packs zu dominieren. Künftig müssen auch OffPage-Maßnahmen stärker ins Auge gefasst werden. Bewerkstelligen kann man das allerdings nur mit attraktiven Inhalten (v.a. Blog), die mit Hilfe von Social Media (Google Plus ick hör’ Dir trapsen…) promoted werden.”

Google Plus Autoren-Profil integriert in Google Places
Google Plus Autoren-Profil integriert in Google Places

Dies als Hinweis darauf, dass die Integration von Google Plus in Google Places in den US bereits so gut wie abgeschlossen ist, wie man dem Artikel “Google+ Plus Integration with Google Places is Improved and Works Now” von Linda Buquet entnehmen kann. Weiterführende Hinweise zur Integration von Google Plus in Google Places entnimmt man außerdem dem Beitrag “Google testet Integration von Plus in Places über Autoren-Profil” hier im Blog.

“Improved local results.”

We launched a new system to find results from a user’s city more reliably. Now we’re better able to detect when both queries and documents are local to the user.

Google - Standort ändern Google verweist darauf, dass die Stadt aus der die Suchanfrage abgeschickt wurde, nun deutlich besser erkannt werden kann. Außerdem identifiziert Google nun Dokumente, die inhaltlich zu spezifischen lokalen Suchanfragen passen, deutlich zielgerichteter.

Dieser Aspekt könnte sehr eng mit den kürzlich von SEOmoz im dem Artikel “Location: A Ranking Factor in Organic SERPs ” dokumentierten Beobachtungen zusammenhängen, die darauf hinauslaufen, dass der Standort des Nutzers, von dem die Suchanfrage ausging, zu einer stärkeren Anreicherung der Suchergbnisse um sog. “Lokale organische Web-Resultate” zusätzlich zu den klassischen organischen Resultaten sowie zu den Places Resultaten beiträgt.

Hier nun zwei Beispiel für diese neue Form der “Lokalisierung” der organischen Websearch-Resultate um lokale Treffer, die NICHT mit den Google Places Resultaten zu verwechseln sind.

Suchanfrage “Thai Restaurant” – Standort Einstellung “München”
Lokale Suchresultate - Suchanfrage Thai Restaurant - Standorteinstellung München

Bei diesem Beispiel für die Standort-Einstellung “München” werden – hier blau markiert – zwei “Lokalisierte Organic Websearch Resultate” passend ausgeliefert, die die SERP zusätzlich zu den Places-Ergebnissen inhaltlich lokal anreichern.

Suchanfrage “Thai Restaurant” – Standort Einstellung “Berlin”
Lokale Suchresultate - Suchanfrage Thai Restaurant - Standorteinstellung Berlin

Bei diesem Beispiel für die Standort-Einstellung “Berlin” werden – hier blau markiert – ebenfalls zwei “Lokalisierte Organic Websearch Resultate” passend ausgeliefert, die die SERP zusätzlich zu den Places-Ergebnissen inhaltlich lokal anreichern.

Fazit: Local SEO wird wieder enger mit klassischer Suchmaschinenoptimierung verzahnt

Angesichts der hier zusammengetragenen Beobachtungen, der Entwicklungen in den letzten Monaten sowie vor dem Hintergrund des offiziellen Google Blogartikels, sollte klar sein, dass es bei der Optimierung für die Lokale Suche künftig darauf ankommt, sich um die klassischen Ranking-Faktoren OnPage und OffPage etwas mehr zu bemühen, als bisher. Diese Entwicklung bedeutet, wie man an dem Beispiel der blau markierten “Lokalen Organic Websearch Resultate” erkennen kann, auch eine Chance für Websites auf mehr Zugriffe, die relevante lokale Inhalte bereitstellen, aber keine Legitimation besitzen, einen Google Places Eintrag durchzuführen.

Im Rahmen der fortschreitenden Entwicklung bei der lokalen Google Suche, darf man davon ausgehen, dass auf eine vergleichbare Weise der automatisch erkannte Standort von mobilen Smartphone Nutzern genau so dazu beiträgt, dass die Google Suchergebnisseiten ebenfalls um derartige “Lokale Organic Websearch Resultate” angereichert werden.

Artikelquelle: http://blog.kennstdueinen.de/2012/02/local-seo-klassische-ranking-faktoren-starker-gewichtet/