Nach dem Penguin Update wird SEO noch komplexer.

Penguin Update Drawing.

Die SEO Welt wurde am 24.April gewaltig durchgeschüttelt. Der Grund dafür dürfte jedem Suchmaschinenoptimierer klar sein. An diesem tag rollte die Suchmaschine Google sein neues Penguin Update aus und versetzte damit vielen Webseitenbetreibern einen herben Schlag. Der Pinguin, wie er inzwischen liebevoll genannt wird, bestrafte nicht nur Webseiten die durch viele (zumeist gekaufte) Links aufgefallen sind, sondern auch Webseiten die schlichtweg “überoptimiert” sind. Krasser Nachteil ist dabei, dass von Googles Maßnahme auch Seiten betroffen waren die sich strikt an die Richtlinien gehalten haben und trotzdem plötzlich im Nirvana der SERPs verschwunden sind.

Am Tag des Updates (24.April 2012) hieß es bereits das Google Penguin Update vernichtet SEO, doch so weit wollte man dann doch nicht gehen. Das Thema Suchmaschinenoptimierung wird zwar immer komplexer, jedoch gibt es klare Strukturen die man befolgen kann um auch in Zukunft ein gutes Ranking erzielen zu können.
Das Linkbuilding gilt dabei weiter als die “Königsdiziplin” und ist seit dem Penguin-Update mit noch größerer Sorgfalt zu betreiben. Variation in den Anchortexten (verwenden von Long tail Keys) ist in zukunft umso wichtiger, stumpf auf ein und das selbe Keyword optimierte Seiten werden von Google rasant aus dem Index gekickt. Wichtig ist es vor allem die Links natürlich aussehen zu lassen, so sind unter anderem Links die auf Worte wie “hier” linken ein Indiez für Google das es sich um eine natürliche Verlinkung handelt. Zudem gewinnen Brandlinks in Zukunft mehr an Bedeutung und werden bereits vermehrt im SEO genutzt.
Content bleibt natürlich auch weiterhin King. Denn spannende Texte mit Mehrwert für den Nutzer sind der Schlüssel um erfolgreich zu ranken. Eine Seite mit schlechten oder gar Duplicate Content (doppelte Inhalte) wird kaum aus natürlichem Ermessen heraus eingehende Links bekommen, daher sollte viel Wert darauf gelegt werden, dass die eigene Seite auch gute und aktuelle Inhalte liefert.

Wichtig ist es auch, nicht zwanghaft zu versuchen innerhalb kürzester zeit ein gutes Ranking zu erreichen.
SEO braucht Zeit. Wer zu schnell zu viel will der läuft Gefahr schnell bei Google aufzufallen und auch schnell für das auffällige verhalten bestraft zu werden.

Wer sich immer an die regeln gehalten hat und auch weiterhin hält hat im Grunde nichts zu befürchten, Fakt ist jedoch, SEO ist Google in gewisser weise ein Dorn im Auge und daher sollte man dieses komplexe Thema mit äußerster Sorgfalt behandeln um auch in Zukunft erfolgreich im Web sein können.

Quellen: Penguin Update graphic by SEOBook.com | Text: MarketingAkademie.net

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SEO Tipps für Google Places

Google Places für Suchmaschinenoptimierung nutzen.

Die neue Google Places Suchfunktion des Suchmaschinenriesen Google bietet für die lokale Suche ganz neue Möglichkeiten und ist damit besonders für kleine und mittelständische Unternehmen ein interessantes Marketing-Tool. Mit der neuen Google Places Suchfunktion verlieren die klassischen Branchenverzeichnisse wie z. B. GelbeSeiten.de bei der Google Suche an Bedeutung. Bewertungsportale dagegen wie z. B. qype stellen weiterhin einen wichtigen Ranking-Faktor dar.

Was hat sich genau an der Google Places Suchfunktion 2011 geändert?

Zusätzlich zu den klassischen 7-Packs und 3-Packs (das ist die Anzahl der Google Places Einträge, die auf der Seite 1 von Google bei einer lokalen Suchanfrage z. B. Tischler Oldenburg angezeigt werden), werden die “lokal-organische” Suchtreffer (das sind die „normalen Suchergebnisse“ bei Google, also weder Werbung noch ein Google Places Eintrag oder ähnliches) in der organischen Ergebnisliste bei lokalen Suchanfragen angezeigt.

Das Ranking dieser “lokal-organischen” Ergebnisse setzt sich zum Einen über das organische Ranking der zugehörigen Homepage und zum Anderen über das Ranking des dazu gehörigen Places Eintrags zusammen.

Bewertungsportale und Branchenverzeichnisse sind die Verlierer gegenüber den “lokal-organischen“ Suchergebnissen und verlieren an Sichtbarkeit, wobei die Bewertungsportale nach wie vor eine große Rolle beim Google Places Ranking spielen.

Mit diesen Änderungen in der Google Places Suchfunktion 2011 ändern sich auch die Suchmaschinenoptimierungs-Regeln für einen erfolgreichen Google Places Eintrag. Wer als Unternehmen bei Google Places in Zukunft ganz weit vorne in der Ranking-Liste auftauchen möchte, sollte sich folgende Tipps zur Suchmaschinenoptimierung zu Herzen nehmen.

Die 6 Top-Tipps für den Google Places Eintrag

  1. Bestätigung des Eintrags durch den Geschäftsinhaber sowie die Einhaltung der Google Places Qualitätsrichtlinien. Die Google Places Qualitätsrichtlinien sind besonders für neue Einträge relevant. Ältere Unternehmenseinträge werden, auch wenn sie gegen die Richtlinien verstoßen, häufig von Google Places nicht negativ bewertet. Kommt es aber zu Ranking-Verlusten des Google Places Eintrags, kann eine nachträgliche Anpassung des Profils an die Richtlinien dafür sorgen, dass verlorene Ranking-Plätze wieder wettgemacht werden können. Als wichtigstes Änderungskriterium gilt dabei der Firmenname, der weder relevante Branchen-Keywords noch Ortsbezeichnungen enthalten darf.
  2. Aktualität und einheitlich im Netz zu findende Firmenbezeichnung, Adress- und Kontaktdaten sowie korrekte Vergabe der Suchkategorien beim Unternehmenseintrag auf Google Places sowie auf externen Bewertungsportalen und externen Branchenverzeichnissen sind für einen erfolgreichen Eintrag essentiell.
  3. Sorgen Sie für einen stetigen Anstieg positiver Bewertungen durch Surfer im Netz auf externen Bewertungsplattformen sowie auf Google Places selbst. Das bringt Punkte bei Google Places. Dabei müssen die Bewertungstexte länger als 200-210 Zeichen sein, da diese sonst nicht auf der Google Places Seite erscheinen und somit das Ranking auch nicht positiv beeinflussen können. Wenn man Kunden also bittet, nach einer zufriedenstellenden Leistung, diese bei Google Places zu bewerten, sollte man sie auf diesen „Haken“ hinweisen. 

Die nächsten drei Tipps listen die Top-Fehler, die beim Google Places Eintrag leider häufig gemacht werden und die das Ranking sehr negativ beeinflussen können.

  1. Verstoßen Sie auf keinen Fall gegen die Google Qualitätsrichtlinie; klären Sie deshalb z. B. ab, ob mehrere Firmeneinträge von Ihnen, die nahezu identisch sind, bei Google Places kursieren. Das kann schnell passieren, da Google das Netz nach Firmeneinträgen crawlt und auch Einträge einstellt, die vom Eigentümer nicht bestätigt sind. Wenn dies der Fall sein sollte, löschen Sie die anderen Profile umgehend.
  2. Weicht die Unternehmensbezeichnung, die Adress- oder Kontaktdaten auf der Google Places Seite von anderen Firmeneinträgen im Netz z. B. in Branchenverzeichnissen ab, wirkt sich das negativ auf das Ranking aus.  Auch die Verwendung von Postfächern oder 0800-Servicerufnummern straft Google Places ab.
  3. Fälschen Sie auf keinen Fall massenhaft Bewertungen. Das fällt nicht nur Google Places negativ auf, sondern auch den Verbrauchern und kann ihrem Ruf nachhaltig schaden.

Die Firmenhomepage beeinflusst das Google Places Ranking

Auch die eigene Firmenhomepage hat einen Einfluss auf das Google Places Ranking. Hier die wichtigsten 6 Tipps zur Suchmaschinenoptimierung:

  1. Die Branchen-Keywords und den Ort in die Überschrift derjenigen Seite, auf die im Google Places Eintrag verwiesen wird, einbauen. Das ist normalerweise die Startseite der Firmenhomepage.
  2. Die Adress- und Kontaktdaten im Inhalt auf der Startseite einbauen und diese als crawlbar markieren (Rich Snippets Markup).
  3. Auf der Hompage möglicht relevante und aktuelle Inhalte mit Bezug auf die Branche, aber auch auf die Stadt, in der das Unternehmen agiert, einpflegen.

Die nächsten drei Punkte sollte man auf jeden Fall auf der Firmenhomepage vermeiden, um dem Ranking nicht zu schaden.

  1. Fehlende branchenrelevante Keywords in der Seitenüberschrift
  2. Angabe von alten Adress- und Kontaktdaten sowie Angabe Servicerufnummern an Stelle von ortsbezogenen Rufnummern.
  3. Mehrere unterschiedliche Standorte auf einer Homepage-Unterseite mit verschiedenen Adress- und Kontaktdaten haben.

„Citations“= Firmenerwähnungen nutzen, um das Google Places Ranking zu verbessern

Auch Firmenerwähnungen= „Citations“ auf externen Branchen- und Bewertungsportalen sowie Pressemitteilungen und Erwähnungen in Online-Branchenmagazinen beeinflussen das Google Places Ranking positiv. Hier die 3 Top-Tipps zum Thema „Citations“.

  1. Tragen Sie sich nur in hochwertige und bekannte Branchen- und Bewertungsportale ein und achten Sie dabei darauf, dass die Adress- und Kontaktdaten mit denen im Google Places Profil und dem der Homepage 100 Prozent übereinstimmen.
  2. Machen Sie Pressemitteilungen. Denn auch diese sind „Citations“, die Google Places positiv bewertet. Dabei darauf achten, dass in der Pressemitteilung die vollständigen, korrekten Adress- und Kontaktdaten sowie der Link zur Homepage eingebaut werden.
  3. Versuchen Sie, in Online-Medien und Online-Magazinen Ihrer Branche einen Eintrag mit Adress- und Kontaktdaten zu erzielen. Dies wirkt sich höchst positiv auf das Google Places Ranking aus.

Damit Sie sicherstellen können, dass Ihre Beiträge von Google auch gefunden werden, verlinken Sie diese Beiträge am besten mit Ihrer eigenen Homepage.

Lokales Linkbuilding hat positive Auswirkungen auf das Google Places Ranking

Auch Einträge in lokale Branchenverzeichnisse, lokale Newsportale oder Websites befreundeter Firmen in der Region verbessern das Google Places Ranking.

  1. Einträge in lokalen / regionalen Branchenbüchern (z.B. auf Stadtportalen wie Hamburg.de, regional.de) sowie in die Verzeichnisse lokaler Industrie- und Handelskammern vornehmen.
  2. Erwähnungen in lokalen Blogs und lokalen Newsportalen (z.B. Myheimat.de) anstreben und Linkpartnerschaften mit Homepages befreundeter Unternehmen aus dem gleichen Ort oder Region eingehen.

Online-Marketing-Maßnahmen auch kleiner und mittelständischer Unternehmen mit realen Geschäftsstandorten können das Google Ranking verbessern

  1. Gerade für kleine und mittelständische Firmen bietet es sich an, sich bei zwei bis drei branchenrelevanten Bewertungsportalen einzutragen und diesen Eintrag auch zu pflegen. Das heißt z. B., dass man Kunden, die mit der Leistung zufrieden waren, zu bitten, dort einen Eintrag zu machen.
  2. Einrichten und Pflege eines Twitter- und Facebook Profils. Dabei ist allerdings anzumerken,  dass die Nutzer dieser sozialen Netzwerke verschiedene Erwartungshaltungen an das Unternehmen haben. Twitter Nutzer erwarten gut recherchierte News und hilfreiche Informationen Facebook Nutzer  dagegen wollen vor allem unterhalten werden.

Zusätzlich kann es sich außerdem anbieten, Google AdWords Kampagnen zu buchen. So bekommt man recht gut mit, nach welchen Begriffen die Nutzer suchen und kann diese Infos für die eigene Suchmaschinenoptimierung seiner Homepage nutzen.

Vorhersage für die Entwicklung der lokalen Google Ergebnislisten

Es ist zu vermuten, dass Google bei lokalen Suchanfragen auf der Seite 1 der Ergebnisliste in Zukunft keine organischen Suchergebnisse mehr anzeigen wird, sondern nur noch Google Places Einträge. Damit ist für ein lokal agierendes Unternehmen der Eintrag bei Google Places in Zukunft Pflicht.

Die reine Quantität von Bewertungen, die momentan noch das Ranking beeinflusst, wird sehr wahrscheinlich in Zukunft durch eine qualitative Bewertung durch Google abgeschwächt. Bedeutet: Man muss in Zukunft besonders viele positive Bewertungen erhalten, will man im Ranking weit nach vorne.

Originaltext(Quelle): firmenclip.de

Warum Content für SEO wichtig ist.

SEO Profis wissen nicht erst seit gestern wie wichtig guter und informativer Content (Inhalte) für das Ranking einer Webseite ist. So wird von SEO-Experten nicht selten der Spruch „Content is King“ verwendet um deutlich zu machen, dass Content wohl einer der wichtigsten Faktoren im Bereich Suchmaschinenoptimierung ist.

Google’s Algorithmus Update bringt stärkere Gewichtung auf Local SEO

Google’s Algorithmus Update “Code Venice” sorgt für stärkere Gewichtung traditioneller Ranking-Signale im Rahmen der lokalen Suchmaschinenoptimierung

Google inside searchIm Rahmen der nunmehr transparenter gestalteten Informationspolitik des Google Search Quality Teams wurde gestern erneut ein Blogpost im offiziellen Google Blog gepostet, der über die jüngsten Änderungen am Ranking-Algorithmus im Februar 2012 berichtet.

Neben etlichen interessanten Modifikationen und Verbesserungen bei der Google Suche sowie bei einigen weiteren Google-Produkten wie Youtube, kommt auch der Bereich Lokale Suche gesondert zur Sprache. Dabei wird eingeräumt, dass bei lokalen Suchanfragen künftig die klassischen SEO-Faktoren wieder etwas stärker zur Kalkulation des Ranking herangezogen, als das bislang der Fall war.

Aktuelle Änderungen bei Google mit Einfluss auf Local SEO

Im folgenden nun zunächst eine Aufzählung der für die lokale Suchmaschinenoptimierung relevanten Änderungen am Google Algorithmus im originalen Wortlaut. Ergänzend zu den einzelnen Aspekten findet man außerdem noch ein paar weiterführende Erläuterungen und Überlegungen meinerseits bzgl. des Einfluss dieser Modifikationen auf Local SEO.

“Improvements to ranking for local search results.”

[launch codename “Venice”] This improvement improves the triggering of Local Universal results by relying more on the ranking of our main search results as a signal.

Die wohl wichtigste Aussage im Blogpost beläuft sich auf den Hinweis, dass im Rahmen der lokalen Suche nunmehr künftig die Aktivierung und Anzeige der lokalen Universal Search Results stärker von klassischen Ranking-Faktoren abhängt. In allererster Linie sind das: OffPage-Faktoren (Link- und Domainpopularität, ggf. Social Signals) sowie traditionelle OnPage-Faktoren (Seiten-Titel, Überschriften, Fließtext, Interne Verlinkung).

Im Umkehrschluss läßt dies die Vermutung zu, dass bisherige Local SEO Ranking-Faktoren (Anzahl der Google Bewertungen, Anzahl der externen Bewertungen, Anzahl der Citations, geographische Standort-Faktoren, etc.) nunmehr etwas weniger im Rahmen der Lokalen Suche gewichtet werden.

Eng zusammen hängt damit meiner Meinung nach die in letzter Zeit deutlich zurückgegangen lokalen 3- bis 7-Packs, die zuoberst die lokalen Suchergebnisse angeführt haben. Seit einem Monat findet man jedenfalls wieder sehr viel häufiger die “üblichen Verdächtigen” unter den lokalen Bewertungs- und Branchenportalen (z.B. KennstDuEinen, Stadtbranchenbuch, Gelbeseiten, etc.) an den ersten drei Positionen und erst anschließend tauchen die lokalen 3- bis 7-Packs auf, die in letzter Zeit vom Umfang her ohnehin etwas reduziert wurden.

Lokaler 3-Pack statt bisherigem 7-Pack – “Nachhilfe Hamburg”
Lokaler 3-Pack statt bisherigem 7-Pack - Nachhilfe Hamburg

Weiterführende Gedanken zu den möglichen Hintergründen, weshalb die Places Ergebnisse ein wenig reduziert wurden, habe ich dem Artikel “Google reduziert Sichtbarkeit der Places Suchtreffer in den SERPs” zusammengetragen. Möglicherweise hängt mit der überarbeiteten Ranking-Mechanik für die lokalen Google Universal Search Resultate auch die vergrößerung des Einzugsgebiets für lokale Suchanfragen zusamen, die ich in dem Beitrag “Vergrößerter Suchradius auf Google Places aktiv?” thematisiert habe.

Der Grund für diese Vermutung: Mit Vergrößerung des Einzugsgebiets ranken nunmehr etliche lokale Unternehmen mit guter OnPage- und OffPage-Optimierung, die ich seit drei Jahren beobachte, deutlich besser, als halben Jahr, als Google damit begann, die reinen Local SEO Ranking-Faktoren stärker zu gewichten, was mit einer deutlichen Reduktion des Einzugsgebiets einherging.

Womöglich haben jedoch die häufig miserablen Places Suchresultate (SPAM, Duplikate, veraltete Einträge, irreführende Kategorien, u.v.m.) zu zahlreichen negativen Nutzer-Signalen (sofortiger Bounce, rasche Ausstiege) geführt, weshalb die Schraube zur Anzeige lokaler Google Universal Search Ergebnisse nunmehr deutlich zugunsten der klassischen SEO-Faktoren gedreht wurde.

Dies erscheint logisch, denn die Manipulation von klassischen OffPage-Faktoren ist für lokale Unternehmer ohne großes Budget und ohne nennenswerte SEO-Kenntnisse bei vergleichweise wenig freier Zeit deutlich schwieriger zu bewerkstelligen, als die Manipulation der Google Places Signale (Fake-Bewertungen, SPAM-Einträge, Verschiebung des roten PIN in das Stadtzentrum, etc.).

Freuen dürften sich über die aktuellen Änderungen daher vor allem die großen lokalen Portale und Plattformen, die allein aufgrund der massiven internen Verlinkung und den kontinuierlichen SEO-Maßnahmen, im lokalen Ranking die Nase vorn haben dürften, aber auch diejenigen lokalen Unternehmen mit Firmen-Websites, die schon länger attraktiven Content mit einem gewissen Grundrauschen an OffSite-Aktivitäten verknüpft haben.

Attraktiver Content + Social Media = Linkbuilding
Attraktiver Content + Social Media = Linkbuilding

In meinen Augen sendet Google jedenfalls ein klares Signal, das wie folgt lautet: “Es reicht nicht mehr aus, einfach nur einen Google Places Eintrag – womöglich sogar ganz ohne Website – mit vielen Bewertungen aufzubauen, um das Ranking im Rahmen der 3- bis 7-Packs zu dominieren. Künftig müssen auch OffPage-Maßnahmen stärker ins Auge gefasst werden. Bewerkstelligen kann man das allerdings nur mit attraktiven Inhalten (v.a. Blog), die mit Hilfe von Social Media (Google Plus ick hör’ Dir trapsen…) promoted werden.”

Google Plus Autoren-Profil integriert in Google Places
Google Plus Autoren-Profil integriert in Google Places

Dies als Hinweis darauf, dass die Integration von Google Plus in Google Places in den US bereits so gut wie abgeschlossen ist, wie man dem Artikel “Google+ Plus Integration with Google Places is Improved and Works Now” von Linda Buquet entnehmen kann. Weiterführende Hinweise zur Integration von Google Plus in Google Places entnimmt man außerdem dem Beitrag “Google testet Integration von Plus in Places über Autoren-Profil” hier im Blog.

“Improved local results.”

We launched a new system to find results from a user’s city more reliably. Now we’re better able to detect when both queries and documents are local to the user.

Google - Standort ändern Google verweist darauf, dass die Stadt aus der die Suchanfrage abgeschickt wurde, nun deutlich besser erkannt werden kann. Außerdem identifiziert Google nun Dokumente, die inhaltlich zu spezifischen lokalen Suchanfragen passen, deutlich zielgerichteter.

Dieser Aspekt könnte sehr eng mit den kürzlich von SEOmoz im dem Artikel “Location: A Ranking Factor in Organic SERPs ” dokumentierten Beobachtungen zusammenhängen, die darauf hinauslaufen, dass der Standort des Nutzers, von dem die Suchanfrage ausging, zu einer stärkeren Anreicherung der Suchergbnisse um sog. “Lokale organische Web-Resultate” zusätzlich zu den klassischen organischen Resultaten sowie zu den Places Resultaten beiträgt.

Hier nun zwei Beispiel für diese neue Form der “Lokalisierung” der organischen Websearch-Resultate um lokale Treffer, die NICHT mit den Google Places Resultaten zu verwechseln sind.

Suchanfrage “Thai Restaurant” – Standort Einstellung “München”
Lokale Suchresultate - Suchanfrage Thai Restaurant - Standorteinstellung München

Bei diesem Beispiel für die Standort-Einstellung “München” werden – hier blau markiert – zwei “Lokalisierte Organic Websearch Resultate” passend ausgeliefert, die die SERP zusätzlich zu den Places-Ergebnissen inhaltlich lokal anreichern.

Suchanfrage “Thai Restaurant” – Standort Einstellung “Berlin”
Lokale Suchresultate - Suchanfrage Thai Restaurant - Standorteinstellung Berlin

Bei diesem Beispiel für die Standort-Einstellung “Berlin” werden – hier blau markiert – ebenfalls zwei “Lokalisierte Organic Websearch Resultate” passend ausgeliefert, die die SERP zusätzlich zu den Places-Ergebnissen inhaltlich lokal anreichern.

Fazit: Local SEO wird wieder enger mit klassischer Suchmaschinenoptimierung verzahnt

Angesichts der hier zusammengetragenen Beobachtungen, der Entwicklungen in den letzten Monaten sowie vor dem Hintergrund des offiziellen Google Blogartikels, sollte klar sein, dass es bei der Optimierung für die Lokale Suche künftig darauf ankommt, sich um die klassischen Ranking-Faktoren OnPage und OffPage etwas mehr zu bemühen, als bisher. Diese Entwicklung bedeutet, wie man an dem Beispiel der blau markierten “Lokalen Organic Websearch Resultate” erkennen kann, auch eine Chance für Websites auf mehr Zugriffe, die relevante lokale Inhalte bereitstellen, aber keine Legitimation besitzen, einen Google Places Eintrag durchzuführen.

Im Rahmen der fortschreitenden Entwicklung bei der lokalen Google Suche, darf man davon ausgehen, dass auf eine vergleichbare Weise der automatisch erkannte Standort von mobilen Smartphone Nutzern genau so dazu beiträgt, dass die Google Suchergebnisseiten ebenfalls um derartige “Lokale Organic Websearch Resultate” angereichert werden.

Artikelquelle: http://blog.kennstdueinen.de/2012/02/local-seo-klassische-ranking-faktoren-starker-gewichtet/

AFS Akademie bietet Fernstudium zum Suchmaschinenoptimierer (SEO)

Die meisten von euch dürften es sicherlich schon am rande mitbekommen haben. Die AFS Akademie bietet seit neustem ein Studium an in dem man per Fernlehrgang den Beruf des Suchmaschinenoptimierers (SEO) erlernen kann. Studenten die sich für den Lehrgang Suchmaschinenoptimierung interessieren können sich auf afs-akademie.org ab sofort voranmelden.

Ganz billig ist das Fernstudium allerdings nicht. Die Ausbildung im Bereich Suchmaschinenoptimierung dauert 6 Monate und die Kosten belaufen sich für das Studium auf 4900,00 Euro. Im Preis inbegriffen sind sämtliche Lehrmittel sowie 6 Praxiswochenenden in Berlin (ink. Unterkunft).

 

Hier das Angebot der AFS Akademie (Akademie für Suchmaschinenoptimierung) , die Zulassungsvoraus-setzungen, die Lerninhalte sowie der geplante Aufbau des bereits bei der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterreicht (ZFU) eingereichten Lehrgangs:

Zulassungsvorraussetzungen

  • Erste Praxiserfahrungen (wünschenswert)
  • Sehr gute Deutsch- und gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Praktische Erfahrungen im Internet (insbesondere Web 2.0)
  • Spaß am Umgang mit PC und Internet
  • Interesse am Beruf SEO und an seriöser Suchmaschinenoptimierung
  • Internetfähiges Notebook
  • Die bisherige Berufserfahrung muss nicht zwingend SEO-Bezug aufweisen

Lehrinhalte

Modul 1.) SEO-Basics

  • Session 1: Suchmaschinen
  • Session 2: Webmastertools
  • Session 3: Usability
  • Session 4: Webhosting & Datenbanken

Modul 2.) Keywords

  • Session 1: Keyword Basics
  • Session 2: Keywordsuche
  • Session 3: Keyword-Domains
  • Session 4: Keyworddatenbanken

Modul 3.) On-Page Optimierung

  • Session 1: HTML & Metatags
  • Session 2: Content Optimierung
  • Session 3: On-Site-Optimierung
  • Session 4: Do’s & Dont’s

Modul 4.) Off-Page Optimierung

  • Session 1: PageRank (PR) & Trust Rank
  • Session 2: Linkbait
  • Session 3: Linkbuilding
  • Session 4: Do’s & Dont’s

Modul 5.) Tools

  • Session 1: SISTRIX
  • Session 2: SEOlytics
  • Session 3: Searchmetrics
  • Session 4: XOVI

Modul 6.) Marketing & Recht

  • Session 1: Social Media Marketing
  • Session 2: Affiliate-, Viral-, Guerillamarketing
  • Session 3: SEM
  • Session 4: Marken- und Urheberrecht

Alle weiteren Infos zur Akademischen Weiterbildung in Suchmaschinenoptimierung findet ihr auf der Homepage der AFS-Akademie

The World`s Leading SEO Tools

SEO Tools sind ein wichtiger Bestandteil für jeden Suchmaschinenoptimierer. Sie bieten unterstützende Maßnahmen bei einer erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung.

SEOmaschine möchte herausfinden, welches sind eurer Meinung nach die besten und nützlichsten SEO Tools.
Welche Tools nutzt ihr selbst und welche könnt ihr weiterempfehlen? Wir würden uns freuen wenn ihr eure persönlichen Favoriten in den Kommentaren hinterlasst (gerne auch mit Link zum Tool) damit wir demnächst eine Qualitative Auflistung der weltweit besten SEO Tools bereitstellen können.

Top Ten SEOQuake Parameter

SEOQuake ist ein sehr nützliches Plugin zur Ermittlung von SEO-relevanten Faktoren bei der Analyse von Webseiten. Das schöne daran ist, dass die SEOQuake Toolbar direkt im Browser integriert ist und kein weiteres, externes Programm benötigt wird. Neben einigen netten Features (z.B. der Kennzeichnung von nofollow-Links) ist es auch möglich, eigene Parameter zu definieren, die bei Bedarf abgefragt werden können. In diesem Artikel zeige ich meine persönliche Top 10 (bequem zum Copy und Pasten).

Zum Kickstart gibt’s hier noch eine bebilderte Step-by-Step-Anleitung für die Integration eigener SEOQuake Parameter.

1. SEOKicks – Domain-Popularität der aktuellen Domain

[NAME]=SEOkicks Dompop
[TITLE]=LRD (D)
[URL_R]=http://www.seokicks.de/SEOkicksService/V1/inlinkData?appid=SEOquake&query={topdomain}
[URL_S]=http://www.seokicks.de/backlinks/{topdomain}
[REGEXP]=domainpop="(.*)"

2. SEOKicks – Domain-Popularität der aktuellen Page

[NAME]=SEOkicks Dompop (Page)
[TITLE]=LRD (P)
[URL_R]=http://www.seokicks.de/SEOkicksService/V1/inlinkData?appid=SEOquake&query={domain}{path}
[URL_S]=http://www.seokicks.de/backlinks/{domain}{path}
[REGEXP]=domainpop="(.*)"

3. Sistrix – Sichtbarkeitsindex*

[NAME]=Sistrix SI
[TITLE]=S
[URL_R]=http://www.sichtbarkeitsindex.de/{topdomain}
[URL_S]=http://www.sichtbarkeitsindex.de/{topdomain}
[REGEXP]=<h3>(.*)</h3>

*via http://www.sichtbarkeitsindex.de/ – nicht via API

4. Majestic SEO – Domain-Popularität der aktuellen Domain (Fresh Index)

[NAME]=Majestic (FI) Domain
[TITLE]=LRD (D)
[URL_R]=http://www.majesticseo.com/reports/site-explorer/summary/{topdomain}
[REGEXP]=Referring Domains\s*?</p>\s*?<p style="font-size: 150%;">\s*?<b>(.*)</b>

5. Majestic SEO – Domain-Popularität der aktuellen Page (Fresh Index)

[NAME]=Majestic (FI) Page
[TITLE]=LRD (P)
[URL_R]=https://www.majesticseo.com/reports/site-explorer?folder=&q={domain}{path}
[REGEXP]=Referring Domains\s*?</p>\s*?<p style="font-size: 150%;">\s*?<b>(.*)</b>

6. Blekko – Linking Root Domains

[NAME]=Blekko links
[TITLE]=LRD (D)
[URL_R]=http://blekko.com/ws/{clean_domain}+/domainlinks
[URL_S]=http://blekko.com/ws/{clean_domain}+/domainlinks
[REGEXP]=Inbound links: .*from (.*) domains:

7. SEOMoz – MozRank der aktuellen Page*

[NAME]=MozRank (Page)
[TITLE]=MR (P)
[URL_R]=http://username:key@lsapi.seomoz.com/linkscape/url-metrics/{domain}{path}
[REGEXP]="umrp":"?([.0-9]{1,4}).*?"?[,}]

8. SEOMoz – MozRank der aktuellen Subdomain*

[NAME]=MozRank (Subdomain)
[TITLE]=MR (SD)
[URL_R]=http://username:key@lsapi.seomoz.com/linkscape/url-metrics/{domain}
[REGEXP]="fmrp":"?([.0-9]{1,4}).*?"?[,}]

9. SEOMoz – Authority der aktuellen Page*

[NAME]=Authority (Page)
[TITLE]=A (P)
[URL_R]=http://username:key@lsapi.seomoz.com/linkscape/url-metrics/{domain}{path}
[REGEXP]="upa":"?([.0-9]{1,4}).*?"?[,}]

10. SEOMoz – Authority der aktuellen Domain*

[NAME]=Authority (Domain)
[TITLE]=A (D)
[URL_R]=http://username:key@lsapi.seomoz.com/linkscape/url-metrics/{domain}
[REGEXP]="pda":"?([.0-9]{1,4}).*?"?[,}]

* username:key entsprechend durch euren Username und Secret Key ersetzen

Quelle: myseosolutions.de