Wer nutzt weltweit Google Analytics

Die Anatomie des Linkaufbaus 2012

Das Thema Linkaufbau ist schon immer sehr komplex gewesen und hatte einen hohen Stellenwert im Bereich SEO. Doch seit dem Eenguin Update ist das Thema mit noch mehr Sorgfalt zu behandeln.
Wie die Anatomie des Linkaufbaus im jahr 2012 aussieht zeigt die folgende Infografik.

Die neue Darstellung der englischen SERPs

Einige von euch haben es ja sicherlich schon längst mitbekommen und andere vieleicht noch nicht. Die SERPs der Suchmaschine Google haben mal wieder eine Runderneuerung bekommen (bisher nur in der englischen Version) und zeigen ab sofort auf der rechten Seite neben den SERPs bereits relavante Informationen zu dem eingegebenen Suchbegriff. Bisher werden diese Informationen nur bei berühmten Personen geliefert.

Optisch schaut es in jedem fall gut aus und man wird direkt mit notwendigen Infos versorgt wie man an unserem beispiel mit US Präsident Barack Obama sehen kann.

Nach dem Penguin Update wird SEO noch komplexer.

Penguin Update Drawing.

Die SEO Welt wurde am 24.April gewaltig durchgeschüttelt. Der Grund dafür dürfte jedem Suchmaschinenoptimierer klar sein. An diesem tag rollte die Suchmaschine Google sein neues Penguin Update aus und versetzte damit vielen Webseitenbetreibern einen herben Schlag. Der Pinguin, wie er inzwischen liebevoll genannt wird, bestrafte nicht nur Webseiten die durch viele (zumeist gekaufte) Links aufgefallen sind, sondern auch Webseiten die schlichtweg “überoptimiert” sind. Krasser Nachteil ist dabei, dass von Googles Maßnahme auch Seiten betroffen waren die sich strikt an die Richtlinien gehalten haben und trotzdem plötzlich im Nirvana der SERPs verschwunden sind.

Am Tag des Updates (24.April 2012) hieß es bereits das Google Penguin Update vernichtet SEO, doch so weit wollte man dann doch nicht gehen. Das Thema Suchmaschinenoptimierung wird zwar immer komplexer, jedoch gibt es klare Strukturen die man befolgen kann um auch in Zukunft ein gutes Ranking erzielen zu können.
Das Linkbuilding gilt dabei weiter als die “Königsdiziplin” und ist seit dem Penguin-Update mit noch größerer Sorgfalt zu betreiben. Variation in den Anchortexten (verwenden von Long tail Keys) ist in zukunft umso wichtiger, stumpf auf ein und das selbe Keyword optimierte Seiten werden von Google rasant aus dem Index gekickt. Wichtig ist es vor allem die Links natürlich aussehen zu lassen, so sind unter anderem Links die auf Worte wie “hier” linken ein Indiez für Google das es sich um eine natürliche Verlinkung handelt. Zudem gewinnen Brandlinks in Zukunft mehr an Bedeutung und werden bereits vermehrt im SEO genutzt.
Content bleibt natürlich auch weiterhin King. Denn spannende Texte mit Mehrwert für den Nutzer sind der Schlüssel um erfolgreich zu ranken. Eine Seite mit schlechten oder gar Duplicate Content (doppelte Inhalte) wird kaum aus natürlichem Ermessen heraus eingehende Links bekommen, daher sollte viel Wert darauf gelegt werden, dass die eigene Seite auch gute und aktuelle Inhalte liefert.

Wichtig ist es auch, nicht zwanghaft zu versuchen innerhalb kürzester zeit ein gutes Ranking zu erreichen.
SEO braucht Zeit. Wer zu schnell zu viel will der läuft Gefahr schnell bei Google aufzufallen und auch schnell für das auffällige verhalten bestraft zu werden.

Wer sich immer an die regeln gehalten hat und auch weiterhin hält hat im Grunde nichts zu befürchten, Fakt ist jedoch, SEO ist Google in gewisser weise ein Dorn im Auge und daher sollte man dieses komplexe Thema mit äußerster Sorgfalt behandeln um auch in Zukunft erfolgreich im Web sein können.

Quellen: Penguin Update graphic by SEOBook.com | Text: MarketingAkademie.net

SEO Tipps für Google Places

Google Places für Suchmaschinenoptimierung nutzen.

Die neue Google Places Suchfunktion des Suchmaschinenriesen Google bietet für die lokale Suche ganz neue Möglichkeiten und ist damit besonders für kleine und mittelständische Unternehmen ein interessantes Marketing-Tool. Mit der neuen Google Places Suchfunktion verlieren die klassischen Branchenverzeichnisse wie z. B. GelbeSeiten.de bei der Google Suche an Bedeutung. Bewertungsportale dagegen wie z. B. qype stellen weiterhin einen wichtigen Ranking-Faktor dar.

Was hat sich genau an der Google Places Suchfunktion 2011 geändert?

Zusätzlich zu den klassischen 7-Packs und 3-Packs (das ist die Anzahl der Google Places Einträge, die auf der Seite 1 von Google bei einer lokalen Suchanfrage z. B. Tischler Oldenburg angezeigt werden), werden die “lokal-organische” Suchtreffer (das sind die „normalen Suchergebnisse“ bei Google, also weder Werbung noch ein Google Places Eintrag oder ähnliches) in der organischen Ergebnisliste bei lokalen Suchanfragen angezeigt.

Das Ranking dieser “lokal-organischen” Ergebnisse setzt sich zum Einen über das organische Ranking der zugehörigen Homepage und zum Anderen über das Ranking des dazu gehörigen Places Eintrags zusammen.

Bewertungsportale und Branchenverzeichnisse sind die Verlierer gegenüber den “lokal-organischen“ Suchergebnissen und verlieren an Sichtbarkeit, wobei die Bewertungsportale nach wie vor eine große Rolle beim Google Places Ranking spielen.

Mit diesen Änderungen in der Google Places Suchfunktion 2011 ändern sich auch die Suchmaschinenoptimierungs-Regeln für einen erfolgreichen Google Places Eintrag. Wer als Unternehmen bei Google Places in Zukunft ganz weit vorne in der Ranking-Liste auftauchen möchte, sollte sich folgende Tipps zur Suchmaschinenoptimierung zu Herzen nehmen.

Die 6 Top-Tipps für den Google Places Eintrag

  1. Bestätigung des Eintrags durch den Geschäftsinhaber sowie die Einhaltung der Google Places Qualitätsrichtlinien. Die Google Places Qualitätsrichtlinien sind besonders für neue Einträge relevant. Ältere Unternehmenseinträge werden, auch wenn sie gegen die Richtlinien verstoßen, häufig von Google Places nicht negativ bewertet. Kommt es aber zu Ranking-Verlusten des Google Places Eintrags, kann eine nachträgliche Anpassung des Profils an die Richtlinien dafür sorgen, dass verlorene Ranking-Plätze wieder wettgemacht werden können. Als wichtigstes Änderungskriterium gilt dabei der Firmenname, der weder relevante Branchen-Keywords noch Ortsbezeichnungen enthalten darf.
  2. Aktualität und einheitlich im Netz zu findende Firmenbezeichnung, Adress- und Kontaktdaten sowie korrekte Vergabe der Suchkategorien beim Unternehmenseintrag auf Google Places sowie auf externen Bewertungsportalen und externen Branchenverzeichnissen sind für einen erfolgreichen Eintrag essentiell.
  3. Sorgen Sie für einen stetigen Anstieg positiver Bewertungen durch Surfer im Netz auf externen Bewertungsplattformen sowie auf Google Places selbst. Das bringt Punkte bei Google Places. Dabei müssen die Bewertungstexte länger als 200-210 Zeichen sein, da diese sonst nicht auf der Google Places Seite erscheinen und somit das Ranking auch nicht positiv beeinflussen können. Wenn man Kunden also bittet, nach einer zufriedenstellenden Leistung, diese bei Google Places zu bewerten, sollte man sie auf diesen „Haken“ hinweisen. 

Die nächsten drei Tipps listen die Top-Fehler, die beim Google Places Eintrag leider häufig gemacht werden und die das Ranking sehr negativ beeinflussen können.

  1. Verstoßen Sie auf keinen Fall gegen die Google Qualitätsrichtlinie; klären Sie deshalb z. B. ab, ob mehrere Firmeneinträge von Ihnen, die nahezu identisch sind, bei Google Places kursieren. Das kann schnell passieren, da Google das Netz nach Firmeneinträgen crawlt und auch Einträge einstellt, die vom Eigentümer nicht bestätigt sind. Wenn dies der Fall sein sollte, löschen Sie die anderen Profile umgehend.
  2. Weicht die Unternehmensbezeichnung, die Adress- oder Kontaktdaten auf der Google Places Seite von anderen Firmeneinträgen im Netz z. B. in Branchenverzeichnissen ab, wirkt sich das negativ auf das Ranking aus.  Auch die Verwendung von Postfächern oder 0800-Servicerufnummern straft Google Places ab.
  3. Fälschen Sie auf keinen Fall massenhaft Bewertungen. Das fällt nicht nur Google Places negativ auf, sondern auch den Verbrauchern und kann ihrem Ruf nachhaltig schaden.

Die Firmenhomepage beeinflusst das Google Places Ranking

Auch die eigene Firmenhomepage hat einen Einfluss auf das Google Places Ranking. Hier die wichtigsten 6 Tipps zur Suchmaschinenoptimierung:

  1. Die Branchen-Keywords und den Ort in die Überschrift derjenigen Seite, auf die im Google Places Eintrag verwiesen wird, einbauen. Das ist normalerweise die Startseite der Firmenhomepage.
  2. Die Adress- und Kontaktdaten im Inhalt auf der Startseite einbauen und diese als crawlbar markieren (Rich Snippets Markup).
  3. Auf der Hompage möglicht relevante und aktuelle Inhalte mit Bezug auf die Branche, aber auch auf die Stadt, in der das Unternehmen agiert, einpflegen.

Die nächsten drei Punkte sollte man auf jeden Fall auf der Firmenhomepage vermeiden, um dem Ranking nicht zu schaden.

  1. Fehlende branchenrelevante Keywords in der Seitenüberschrift
  2. Angabe von alten Adress- und Kontaktdaten sowie Angabe Servicerufnummern an Stelle von ortsbezogenen Rufnummern.
  3. Mehrere unterschiedliche Standorte auf einer Homepage-Unterseite mit verschiedenen Adress- und Kontaktdaten haben.

„Citations“= Firmenerwähnungen nutzen, um das Google Places Ranking zu verbessern

Auch Firmenerwähnungen= „Citations“ auf externen Branchen- und Bewertungsportalen sowie Pressemitteilungen und Erwähnungen in Online-Branchenmagazinen beeinflussen das Google Places Ranking positiv. Hier die 3 Top-Tipps zum Thema „Citations“.

  1. Tragen Sie sich nur in hochwertige und bekannte Branchen- und Bewertungsportale ein und achten Sie dabei darauf, dass die Adress- und Kontaktdaten mit denen im Google Places Profil und dem der Homepage 100 Prozent übereinstimmen.
  2. Machen Sie Pressemitteilungen. Denn auch diese sind „Citations“, die Google Places positiv bewertet. Dabei darauf achten, dass in der Pressemitteilung die vollständigen, korrekten Adress- und Kontaktdaten sowie der Link zur Homepage eingebaut werden.
  3. Versuchen Sie, in Online-Medien und Online-Magazinen Ihrer Branche einen Eintrag mit Adress- und Kontaktdaten zu erzielen. Dies wirkt sich höchst positiv auf das Google Places Ranking aus.

Damit Sie sicherstellen können, dass Ihre Beiträge von Google auch gefunden werden, verlinken Sie diese Beiträge am besten mit Ihrer eigenen Homepage.

Lokales Linkbuilding hat positive Auswirkungen auf das Google Places Ranking

Auch Einträge in lokale Branchenverzeichnisse, lokale Newsportale oder Websites befreundeter Firmen in der Region verbessern das Google Places Ranking.

  1. Einträge in lokalen / regionalen Branchenbüchern (z.B. auf Stadtportalen wie Hamburg.de, regional.de) sowie in die Verzeichnisse lokaler Industrie- und Handelskammern vornehmen.
  2. Erwähnungen in lokalen Blogs und lokalen Newsportalen (z.B. Myheimat.de) anstreben und Linkpartnerschaften mit Homepages befreundeter Unternehmen aus dem gleichen Ort oder Region eingehen.

Online-Marketing-Maßnahmen auch kleiner und mittelständischer Unternehmen mit realen Geschäftsstandorten können das Google Ranking verbessern

  1. Gerade für kleine und mittelständische Firmen bietet es sich an, sich bei zwei bis drei branchenrelevanten Bewertungsportalen einzutragen und diesen Eintrag auch zu pflegen. Das heißt z. B., dass man Kunden, die mit der Leistung zufrieden waren, zu bitten, dort einen Eintrag zu machen.
  2. Einrichten und Pflege eines Twitter- und Facebook Profils. Dabei ist allerdings anzumerken,  dass die Nutzer dieser sozialen Netzwerke verschiedene Erwartungshaltungen an das Unternehmen haben. Twitter Nutzer erwarten gut recherchierte News und hilfreiche Informationen Facebook Nutzer  dagegen wollen vor allem unterhalten werden.

Zusätzlich kann es sich außerdem anbieten, Google AdWords Kampagnen zu buchen. So bekommt man recht gut mit, nach welchen Begriffen die Nutzer suchen und kann diese Infos für die eigene Suchmaschinenoptimierung seiner Homepage nutzen.

Vorhersage für die Entwicklung der lokalen Google Ergebnislisten

Es ist zu vermuten, dass Google bei lokalen Suchanfragen auf der Seite 1 der Ergebnisliste in Zukunft keine organischen Suchergebnisse mehr anzeigen wird, sondern nur noch Google Places Einträge. Damit ist für ein lokal agierendes Unternehmen der Eintrag bei Google Places in Zukunft Pflicht.

Die reine Quantität von Bewertungen, die momentan noch das Ranking beeinflusst, wird sehr wahrscheinlich in Zukunft durch eine qualitative Bewertung durch Google abgeschwächt. Bedeutet: Man muss in Zukunft besonders viele positive Bewertungen erhalten, will man im Ranking weit nach vorne.

Originaltext(Quelle): firmenclip.de

Rückblick auf die SEO Woche von SEO-Book.de

Bevor ihr im Laufe des Tages mit Infos über Zuckerberg-Aktien zugeschmissen werdet, konzentriert euch bitte noch mal kurz auf das Wesentlich: Die Geschehnisse der vergangenen paar Tage in unserer SEO-Umlaufbahn. Danach dann der Brennpunkt, die Tagesschau, die Akte und alle anderen Sondersendungen dazu, dass ein junger Mensch mit Kapuzenpulli in die Wallstreet einzieht.

 

  • Google stellt den “Knowledge Graph” vor. Mmmmh. Wieder so was, was uns die SERPs zuschmiert? Ich denke nicht. Wer einmal ein Seminar bei uns hatte, weiß von meiner Begeisterung für die “Dimensionen” von Keywords. Dass nämlich der Name eines Menschens ein ganz anderes Suchumfeld und Weiter-Such-Möglichkeiten bietet als ein Ort oder ein technisches Produkt. Wenn Google tatsächlich weiß, welche Kategorie hinter einem Suchbegriff steht, wird sich das massiv auf die Suchergebnisse und letztendlich auch auf SEO auswirken. Jetzt schauen wir uns mal an, wie sich das im US-Index anfühlt und dann reden wir weiter darüber… Bis dahin könnt ihr schon mal den interessanten Beitrag von Jan Tißler auf netzwertig.com lesen.
  • Dass wir uns in den nächsten Monaten mit den neuen Top Level Domains beschäftigen müssen, wage ich dagegen zu bezweifeln.
  • Mit Webverzeichnissen, nun auch bezahlten, brauchen wir uns wohl gar nicht zu beschäftigen. Das hat jedenfalls Gretus heute morgen gelesen.
  • Hat Martin Mißfeld schon darauf geantwortet? Ich wüsste gerne, was der von dem Beitrag “1000 Wörter über Bilder-HTML” denkt. Allerdings sind Tipps für das Bilder-SEO auf einem eher allgemeinen Niveau (Bilddatei-Name, ALT-Attribut, HTML um Bild herum). Interessanter Ratschlag für alle, die ihre Bilder auf einem CDN verteilen: Das passt schon, allerdings nur mit Bilder-XML-Sitemap und am besten auch die CDN-Subdomain in den Google Webmaster Tools aufnehmen. Und jedes Bild am besten immer nur aus einer Quelle.
  • Dazu passt das Webschorle  mit Johannes Beus zum Pinguin-Update. Es geht wohl nicht nur um einen Faktor (Anchor-Text, komische Quellen) sondern gleich eine ganze Menge von Faktoren. Auch Onpage-Faktoren könnten mitspielen – etwa die Keyword-Dichte. Einfach mal raus kommen ist wohl nicht möglich…
  • Nico Graff von rankingCheck hat ein kleines Scraper-Tool gebastelt, mit dem man einige Infos aus den SERPs zerren kann. Danke! Werde ich wohl auch testen.
  • Falls hier jemand meint, dass es im SEO auch Unsicherheits-Faktoren gibt: Ich habe ein paar Tipps zum Umgang damit vorgestellt.
  • Dazu passend: Auf auch SEOmoz hat man das Projektmanagement als Thema entdeckt. Tom Critchlow von Distilled schreibt: “Project Management is a Tool for effecting Change“.
  • Eine hübsche Liste mit Anlässen für eine Pressemitteilung habe ich auf deutsche-startups.de gefunden.

Nun, zum Ausklang noch der wöchentliche Matt Cutts mit einer Beschreibung, was die Google-Server so zu tun haben.

Quelle:  seo-book.de

 

Nutzeraktivitäten auf sozialen Netzwerken – Infografik